Die Zeit vor der geplanten Glenn - OP

 

In Deutschland versuchten wir dann Spendengelder für eine weitere OP zu beschaffen. Es war sehr schwierig und langwierig aber wir schafften es unter Mithilfe von Frau Dr. Katja Schneider und „Bild Hilft“. Eine Kollegin und ich erklärten uns bereit Amahadari in Deutschland zu betreuen damit die Krankenhauskosten so gering wie möglich gehalten wurden.

Nach unermesslich vielen Schwierigkeiten die mit seiner erneuten Ausreise aus Eritrea zutun hatten, konnten wir Amahadari am 5.6.2004 vom Frankfurter Flughafen abholen. Amahadaris Mutter konnte nicht mehr mit nach Deutschland.

Seid diesem Tag lebt Amahadari nun bei mir.

Es war eigentlich die Glenn OP angedacht, nach erneuten Untersuchungen entschloss Dr. Urban sich zu einer totalen kavopulmonalen Anastomose mit gefenstertem intrartrialem lateralem Tunnel.
Das Glück war dem kleinen Jungen nicht hold, auch hier entwickelte er eine Reihe von Problemen unter anderem einen Chylothorax und im weiteren Verlauf massive Herzrthmusstörungen. Er wurde sehr frühzeitig aus Kostengründen entlassen und wurde von mir zu Hause betreut. Ich hatte mir viel Frei und Urlaub genommen.

Es war eine sehr schwierige Zeit immer wieder Vorstellung im Krankenhaus wegen der Herzrhtymusstörungen auch unter starker Medikamentengabe.
An eine dauerhafte Heimkehr war nicht zu denken.